Die Weltleitmessen sind wieder in Düsseldorf präsent: Bis Januar finden fünf Veranstaltungen statt, die alle einen hohen Zuspruch ihrer Kunden und Partner erfahren. Den Auftakt markiert der CARAVAN SALON (28.08.-05.09.) mit 91 Prozent mehr Ausstellern und 48 Prozent mehr Fläche. Es folgen die A+A (26.-29.10.), MEDICA und COMPAMED (15.-18.11.) sowie die boot (22.-30.01.2022). Das bewährte Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Messe Düsseldorf kommt dabei wieder zum Einsatz. Seit Juli fanden bereits erfolgreich die Gastveranstaltungen INTERBRIDE und Dokomi statt, vier weitere stehen bis Januar an. Dies unterstreicht die hohe Relevanz von Präsenzmessen als Branchentreffpunkte. Hinzu kommt ihre Bedeutung für die regionale Wirtschaft, die von den Veranstaltungen profitiert.

Die Messe Düsseldorf feiert am 27. August einen besonderen Tag: Mit dem Fachbesuchertag des CARAVAN SALON eröffnet sie auf dem Düsseldorfer Messegelände ihre erste Veranstaltung nach knapp einem Jahr Coronapause und feiert zugleich das 60. Jubiläum der internationalen Leitmesse für mobiles Reisen. Bis zum 05. September präsentieren 645 Aussteller in 13 Hallen sowie auf dem Freigelände erneut die weltgrößte Auswahl an Reisemobilen, Caravans und Ausrüstung. Die Messe Düsseldorf verbucht zu ihrem Re-Start somit für den CARAVAN SALON ein Ausstellerplus von 91 Prozent und einen Flächenzuwachs von 48 Prozent. Mit ihrem bewährten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept wird die Messe Düsseldorf wie üblich allen Teilnehmern einen größtmöglichen Schutz bieten.

Messe Düsseldorf stärkt die Wirtschaft
Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messe Düsseldorf, begrüßt den Neustart: „Dieser hohe Zuspruch beweist: Die Messe Düsseldorf ist auch nach eineinhalb herausfordernden Jahren bestens im Markt positioniert. Mit ihren Präsenzveranstaltungen und ihrem Gelände bietet sie der Wirtschaft das, was sie nach einer intensiven Zeit fast rein digitaler Kommunikation auch braucht: Plattformen für Präsentation, Information und Austausch. So bringt sie wichtige Besucher in die Stadt Düsseldorf und in die Region, die die Wirtschaft stärken, Umsätze und Steuereinnahmen generieren und nicht zuletzt Arbeitsplätze sichern.“

Wolfram N. Diener, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, zeigt sich zuversichtlich: „Die gestiegenen Aussteller- und Flächenzahlen beim CARAVAN SALON bestärken uns darin, dass es die richtige Entscheidung war, diese und die kommenden Messen in Düsseldorf in der Präsenzform auszurichten. Unsere Kunden bestätigen uns immer wieder: Sie wollen und brauchen Messen. Dieser Rückhalt und das voranschreitende Impfgeschehen stimmen uns optimistisch, dass wir nun einen nachhaltigen Neustart erleben. Als Messe Düsseldorf wollen wir unseren Beitrag zur Erhöhung der Impfquote leisten, indem wir den Messeteilnehmern beim CARAVAN SALON die Möglichkeit bieten, sich kostenlos impfen zu lassen.“

Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des AUMA, Verband der deutschen Messewirtschaft, begrüßt die Düsseldorfer Initiative: „Der CARAVAN SALON setzt ein wichtiges Signal für die Messebranche und die gesamte Wirtschaft. Messen tragen üblicherweise jährlich 28 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaftsleistung bei und sichern 231.000 Arbeitsplätze. Die Coronazwangspause hat daher gravierende gesamtwirtschaftliche Auswirkungen. Wir schätzen, dass seit Pandemiebeginn der deutschen Volkswirtschaft mehr als 42 Milliarden Euro verloren gegangen sind. Die Messe Düsseldorf geht nun gemeinsam mit dem Caravaning Industrie Verband als eine der weltgrößten Messegesellschaften mit ihrem Restart einen wichtigen Schritt in Richtung Normalität.“

Allein das Düsseldorfer Messe- und Kongresswesen induziert laut einer Studie des Münchner ifo-Instituts deutschlandweit jährlich rund 2,98 Milliarden Euro an Umsätzen (in Düsseldorf: 1,66 Milliarden Euro), sichert 27.692 Arbeitsplätze (in Düsseldorf: 16.664) und führt zu steuerlichen Mehreinnahmen von 567 Millionen Euro (in Düsseldorf: 36,3 Millionen Euro). Hochgerechnet auf knapp eineinhalb Jahre nahezu ohne Veranstaltungen auf dem Düsseldorfer Messe- und Kongressgelände bedeutet dies einen deutschlandweiten Verlust von 4,47 Milliarden Euro an Umsätzen (in Düsseldorf: 2,49 Milliarden Euro) und 850,5 Millionen Euro an Steuern (in Düsseldorf: 54,45 Millionen Euro).

Aufwärtstrend auch im Ausland
Die Auslandsveranstaltungen der Messe Düsseldorf spielen hierbei eine wichtige Rolle, da sie Rückkopplungseffekte auf die Düsseldorfer Weltleitmessen haben und ihre Internationalität steigern. So betrug vor der Krise 2019 der Auslandsanteil an Ausstellern 73 Prozent. Wolfram N. Diener betont: „Schon zum CARAVAN SALON erwarten wir zahlreiche Gäste aus dem europäischen Ausland und wir sind uns sicher, die Internationalität bei den kommenden Messen mit den zurückgehenden Reiserestriktionen kontinuierlich erhöhen zu können.“ Das Auslandsgeschäft der Messe Düsseldorf ist insbesondere in Russland und China wieder erfolgreich angelaufen. Im April veranstaltete die chinesische Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf Shanghai bereits die Kunststoffmesse CHINAPLAS mit 3.612 Ausstellern (Vorveranstaltung: 3.622) und 152.134 Besuchern (Vorveranstaltung: 163.314) sowie die Arbeitsschutzmesse CIOSH mit 1.565 Ausstellern (Vorveranstaltung: 1.035) und 36.000 Besuchern statt (Vorveranstaltung: 21.207). Im Juni folgte die All in CARAVANING in Peking mit 200 Marken sowie 25.448 Besuchern (Vorveranstaltung: 24.008 Besucher und 200 Marken). Insgesamt sind neun Eigenveranstaltungen der Messe Düsseldorf Shanghai in diesem Jahr geplant.

Anfang des Jahres konnte auch das Geschäft der Messe Düsseldorf Moskau neu starten. Den Auftakt bildete im Februar Russlands führende Modemesse, die CPM – Collection Première Moscow, mit 10.762 Einkäufern und 550 präsentierten Modemarken. Ende April folgte die NEFTEGAZ mit 450 Ausstellern aus 23 Ländern und mehr als 14.000 Besuchern. Im Juni informierten sich 42.000 Fachbesucher bei 479 Ausstellern aus 13 Ländern auf der UGOL ROSII & MINING in Novokuznetsk. Die Messe Düsseldorf Moskau wird 2021 insgesamt zwölf Eigen- und Kooperationsveranstaltungen, Beteiligungen und Konferenzen veranstalten.

Die nächste anstehende Messe ist die Herbstausgabe der CPM – Collection Première Moscow (31.08-03.09.) mit 650 Marken aus 20 Ländern – das sind 18 Prozent mehr als zur Frühjahrsedition. Auch in anderen Märkten zieht das Geschäft wieder an. So wird die Messe Düsseldorf sowohl die deutsche Beteiligung der weltgrößten Bergbaumesse MINEXPO in Las Vegas (13.-15.09.) als auch der bedeutendsten Bergbaumesse für Lateinamerika, der Expomin in Santiago de Chile (25-29.10), organisieren.

Neuaufstellung für die Zukunft
Während das Geschäft national und international wieder anzieht, stellt sich die Messe Düsseldorf auch mit einer strategischen Neuausrichtung für die Zukunft auf. „Um in der internationalen Messewelt weiter vorne mitspielen zu können, müssen wir uns weiterentwickeln. Das liegt nicht allein an Corona – aber auch bei uns wirkt die Pandemie als Beschleuniger von Themen und Maßnahmen“, erläutert Wolfram N. Diener. Die Messe Düsseldorf hat diverse Handlungsfelder definiert, auf die sie in den nächsten Jahren – bis Ende 2025 – den Fokus setzt. Hierzu gehören unter anderem die globale Geschäftsentwicklung, die Neuentwicklung von Messethemen und Services, die Stärkung des Vertriebs und die digitale Transformation. Jedes Handlungsfeld wird von einem interdisziplinären Expertenteam vorangetrieben. So kann die fachliche Expertise aus verschiedenen Bereichen, Projekten und Schnittstellenabteilungen in operative Erfolge umgesetzt werden.

Quelle: Messe Düsseldorf
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© Tillmann / Messe Düsseldorf